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Verfahren:
Das Kaliber-Berstverfahren ist ein Sanierungsverfahren für schwere
Schadensfälle (z.B. Schadensstufe 3) in der Altleitung. Im Unterschied zum
herkömmlichen Berstlining wird eine Aufweitung verwendet, welche nur geringfügig
kleiner ist als die Nennweite des Altrohres (z.B. Alt DN 300 -> Neu DA 290).
Außer dem ist das Neurohr im Außendurchmesser unwesentlich kleiner als die
Nennweite des Altrohres.
Vorteile:
- Hausanschlüsse können evtl. sogar grabenlos angeschlossen werden
- komplett neuwertige Rohrleitung wird verlegt, mit dementsprechender
Abschreibungszeit (Lebendauer ca. 80-100 Jahre)
- Einziehlängen über große Distanzen sind möglich
- noch bei Extremschäden der Altleitung sicher anwendbar
- flexibel hinsichtlich der Neurohrmaterialwünsche der Auftraggeber
- fast alle gängigen Werkstoffe und Verbindungen im Rohrleitungsbau sind mittels
Kaliberberstlining erneuerbar
- einsetzbar aus Gruben bzw. Schächten
Nachteil:
- Leitungsquerschnitt bleibt nicht erhalten, wird etwas reduziert
(hydraulische Verhältnisse können auf Grund der Materialkennwerte der Neurohre
(Reibwert) kompensiert werden)
Referenzen und Einsatzberichte

RBS Spezialmaschinen GmbH
Geschäftsführer: Dipl. Betriebswirt Wilhelm Engelbertz
Heideweg 5
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